Am Schnittersonntag wird Koppigen zum Treffpunkt für Jung und Alt.
Wo in früheren Zeiten noch Taglöhner für die Ernte angeheuert wurden, stehen heute Marktstände. Die Tradition des Schnittersonntags blieb bestehen, das Angebot hat sich der heutigen Zeit angepasst.
Beim Bummel durch die Marktstände eröffnet sich den Kleinen ein Paradies. Spielsachen und Ballons in leuchtenden Farben lassen die Kinderherzen höher schlagen. Wer kann bettelnden Kinderaugen schon widerstehen und so versteht es sich von selbst, dass der Geldbeutel der Eltern mehr als nur einmal gezückt wird.
Das Schlendern zwischen den Marktständen lässt Ferienstimmung aufkommen. Wie an einem orientalischen Bazar bietet sich das Besondere an jedem Stand: Filzhüte, Flip-Flops, Sommerröckli, Kinderlätzli, Dächlikappen, die heute «Caps» heissen.
Kontakt: Gemeindeverwaltung Koppigen, Franziska Hardimann
In einer Seitenstrasse weist ein grosses Plakat auf den Handwerkermärit hin. Hier geht es etwas ruhiger zu und her. Töpferwaren, Schmuck, Bilder, Spiegel und Figuren aus Alu werden angeboten. Zu Spontankäufen kommt es hier nicht. Es wird verglichen, der Schmuck anprobiert. Passt die Keramikfigur zu den vorhandenen Einrichtungsgegenständen? Jeder Kauf will gründlich überlegt sein.